Bodylift – für eine ästhetisch wohlgeformte Silhouette

Sich bei starkem Übergewicht für eine Gewichtsreduktion zu entscheiden, ist sicherlich ein guter Entschluss. Vielen Patienten ist jedoch nicht bewusst, was für Folgen ein Gewichtsverlust für die Haut haben kann. Aufgrund jahrelanger Überdehnung verliert die Haut ihre Elastizität. Als Konsequenz davon bleibt nach erfolgreicher Gewichtsabnahme oft ein grosser Hautüberschuss zurück. Dieser kann mitunter psychisch belastender sein als es das Übergewicht selbst war. Ein Bodylift strafft die betroffenen Körperregionen und verhilft so zu mehr Wohlbefinden.


Der Bodylift gehört zu den neueren Verfahren innerhalb der Plastischen Chirurgie, bei dem überschüssige Haut im Bereich des Bauches, Gesässes und der Oberschenkel gestrafft wird und eine ästhetisch wohlgeformte Silhouette formt. Im Jahre 1993 erstmals vom plastischen Chirurgen Dr. Ted Lockwood aus Kansas (USA) beschrieben, gewinnt der Eingriff immer mehr an Bedeutung. Dies liegt insbesondere an der in den vergangenen Jahren zunehmenden Gewichtsreduktion und der damit verbundenen Entstehung von Hautüberschuss. Das Bodylifting beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Straffung der Haut. In Kombination mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) erfolgt auch eine Neuformung des darunterliegenden Gewebes, was zu einer sichtbaren Korrektur der Körperkonturen führt. Mittlerweile zählt das Bodylifting zu den grössten Eingriffen der plastisch-ästhetischen Medizin. Höchste Aufmerksamkeit bei der Beratung, Planung und Nachbetreuung sind daher essenziell, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Bodylift

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:


  • Klinikaufenthalt: stationär mit 3 bis 6 Übernachtungen (je nach Ausdehnung) in der Klinik Siloah in Bern.
  • Dauer OP: 3 bis 6 Stunden
  • Anästhesie: Mittels Vollnarkose
  • Drainage Grundsätzlich mindestens 2 Drainagen pro Seite
  • Arbeitsunfähigkeit und Heilungsprozess:
    • Kompressionsmieder für 2 bis 4 Wochen
    • Nach 2 bis 3 Wochen wieder arbeitsfähig
    • Für 4 bis 6 Wochen sind schwere körperliche Aktivitäten, Sport und schweres Heben zu unterlassen.
    • Schwellungen klingen nach 2 bis 3 Monaten allmählich ab
    • Operationsnarben verblassen wieder nach 6 bis 18 Monaten
    • Straffung hält 8 bis 10 Jahre.
  • Kosten: 14‘000 bis 18‘000 CHF

Ablauf einer Bodylift-Operation


Der Bodylift wird bei uns in der Klinik Siloah in Bern in Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Ausdehnung 3 bis 6 Stunden. Nachdem geklärt worden ist, wie viele Zonen miteinander gestrafft werden können, müssen diese genau eingezeichnet werden. Zudem wird definiert, wo und in welchem Ausmass die Körpersilhouette mit einer allfälligen Liposuktion (Fettabsaugung) weiter verbessert werden kann. Der Eingriff selbst wird in einer sogenannten Intubationsnarkose durchgeführt, da der Patient in der Narkose von zunächst Bauchlage anschliessend auf den Rücken gedreht werden muss. Nur so kann die sichere Beatmung während der Behandlung gewährleistet werden. Sobald der Patient in stabiler Narkose liegt, wird er behutsam auf den Bauch gedreht. Ein ganzes Team trägt dafür Sorge, dass dabei die Wirbelsäule nicht verdreht wird und keinerlei Druckstellen im Gesicht, an Brust, Bauch oder Genitalien entstehen.

Wenn nötig, beginnt der Bodylift  mit der körperformenden Fettabsaugung der Lenden und Flanken und gegebenenfalls auch des Pos oder der Beine. Anschliessend wird die überschüssige Haut von der Wirbelsäule bis hin zur Taille entfernt; die übrige Haut wird gestrafft und mehrschichtig vernäht. Nach Einlage der Drainagen muss der Patient nun wieder mit grösster Sorgfalt auf den Rücken gedreht und einwandfrei gelagert werden. Nun werden, sofern gewünscht, der Oberbauch und die Taille mit einer Fettabsaugung in Form gebracht. Die Entfernung der überschüssigen Haut am Bauch und das Versetzen des Bauchnabels bilden den Abschluss der Operation.

Bitte beachten Sie: Da die Patienten durch das ehemalige Übergewicht zum Teil noch nennenswerte Nebenerkrankungen wie etwa Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck oder hohes Cholesterin aufweisen, ist es manchmal notwendig, noch weitere Untersuchungen vor dem geplanten Bodylift vorzunehmen!


Mögliche Risiken und Komplikationen bei der Operation


Wie die meisten chirurgischen Eingriffe ist auch der Bodylift mit bestimmten Risiken verbunden. Diese umfassen vor allem Nachblutungen, Blutergüsse, Schwellungen, Thrombosen sowie Störungen der Sensibilität im Bereich des Bauchs. Ferner können Infektionen, Wundheilungs- und Durchblutungsstörungen im Bereich der Narbenecken auftreten. Durch bestimmte Faktoren können diese Risiken negativ beeinflusst werden. Hierzu zählen Rauchen, Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinwert und erhöhtes Alter. Falls die gewünschten Veränderungen, die Sie mit einer Körperstraffung anstreben, zu stark ausgeprägt sein sollten, wird das Lifting zunächst auf Bauch und Gesäss beschränkt. Die Oberschenkelregion, insbesondere die Innenseite, erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, um die operative Belastung zu begrenzen.


Darauf sollten Sie nach dem Eingriff achten


Um den Anpassungsvorgang der Haut nach einem Bodylift zu beschleunigen, sollten Sie in den folgenden 2 Wochen rund um die Uhr einen Kompressionsgurt oder Body tragen, der ab dem dritten Tag nur kurz zum Duschen abgelegt wird. Normale körperliche Aktivitäten beschleunigen die Anpassung der Haut zusätzlich. Längeres Sitzen in den ersten 2 Wochen sollten Sie dagegen nach Möglichkeit vermeiden. Nach den ersten Heilungswochen können die Fäden entfernt und der Alltag allmählich wieder aufgenommen werden.


Die Kosten für das Bodylifting belaufen sich auf 14‘000 bis 18‘000 Schweizer Franken, wenn sich die Krankenkasse nicht an der Operation beteiligt. Es lohnt sich aber immer, eine Kostengutsprache (teilweise oder total) beim Krankenversicherer einzuholen, was unser Team gerne kostenlos für Sie übernimmt.

Sie interessieren sich für eine Bodylift-Operation? Im Zuge eines unverbindlichen Beratungsgesprächs erläutern wir Ihnen gerne ausführlich alle Chancen und Risiken dieses Eingriffs.

Fragen und Antworten zu Bodylift


Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt beim Bodylift?

Der Aufenthalt bei einer Bodylift Operation beträgt durchschnittlich 3 bis 6 Tage. Die tatsächliche Dauer ist je nach Ausdehnung der Operation abhängig.

Wie wird man bei einer Bodylift OP narkotisiert?

Bei der Bodylift Operation werden Sie unter Vollnarkose gesetzt, einer sogenannten Intubationsnarkose. Durch die Vollnarkose verspüren Sie keinerlei Schmerzen während der Operation.

Wie lange dauert eine Bodylift Operation?

Die Bodylift Operation dauert 3 bis 6 Stunden. Die Länge der Operation hängt von der Ausdehnung Ihrer Operation ab und kann variieren.

Wie viel kostet eine Bodylift Operation?

Je nach Umfang der Operation belaufen sich die Kosten zwischen Fr. 14’000.-- und Fr. 18'000.--. Die genauen Kosten wird Ihnen Ihr Chirurg während Ihres Beratungsgespräches genauer erläutern.

Wann darf man nach einer Bodylift OP wieder zur Arbeit?

Nach der Operation benötigen Sie eine Ruhezeit, damit Ihre Wunden heilen können und Sie sich von der Operation erholen können. Nach ca. 2 bis 3 Wochen sind Sie dann wieder arbeitsfähig.

Wie lange halten die Schwellungen an?

Die Schwellungen der Bodylift Operation benötigen ca. 2 bis 3 Monate, bis diese wieder abschwellen. Wie lange der Prozess tatsächlich dauert ist von Körper zu Körper unterschiedlich.

Sind die Narben nach der Bodylift Operation sichtbar?

Zu Beginn sind die Narben der Operation sichtbar. Nach dem Heilungsprozess und ausreichender Pflege verblassen Ihre Narben bereits nach 6 bis 18 Monaten. Danach sind die Operationsnarben kaum bis gar nicht mehr sichtbar.

Wie lange hält eine Bodylift Operation?

Die Straffung einer Bodylift Operation hält ca. 8 bis 10 Jahre an. Die tatsächliche Dauer hängt ebenfalls von Ihrer Ernährung und Ihrer sportlichen Aktivität ab. Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel können das Ergebnis schneller wieder rückläufig machen.

Wie lange darf nach einem Bodylift kein Sport gemacht werden?

Auf Sport sollte ca. 4 bis 6 Wochen nach der Operation verzichtet werden. Nach dieser Zeit können Sie unter Absprache mit Ihrem Arzt wieder langsam mit dem Sport beginnen. Stark körperlich belastendende Sportarten sollte dennoch für einige Zeit gemieden werden.

Welche Risiken kann eine Bodylift Operation mit sich bringen?

Die Bodylift Operation bringt wie jede andere Operation auch gewisse Risiken mit sich. Nach der Operation kann die Sensibilität im Bereich Ihres Bauches verändert sein, Schwellungen, Blutergüsse oder auch Thrombosen können nach der Operation auftreten. Auch Ihre Wundheilung kann gestört werden, sowie die Durchblutung oder die Narbenbildung. Ihr Arzt wird Sie über alle Risiken im Detail in Kenntnis setzen.

Kann man nach einer Bodyift Operation sitzen?

Das Sitzen sollte nach der Operation vermieden werden, besonders das Sitzen über einen längeren Zeitraum. Nach 2 Wochen können Sie vorsichtig mit längerem Sitzen beginnen.

Übernimmt die Krankenkasse eine Bodylift Operation?

Die Krankenkasse übernimmt eine Bodylift Operation unter bestimmten Bedingungen nur dann, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. In unserer Klinik können Sie sich Unterstützung zu Kostengutsprache bei Ihrer Krankenkasse einholen, damit diese allenfalls die Kosten zum Teil oder vollständig übernimmt.

Wie lange muss der Body oder ein Kompressionsgurt getragen werden?

Wenn Sie einen Body respektive einen Kompressionsgurt tragen, müssen Sie diesen für mindestens 2 Wochen tragen. Der Kompressionsgürtel oder der Body dürfen nur während dem Duschen abgelegt werden, andernfalls kann das Ergebnis und die Heilung beeinträchtigt werden.

Wann werden die Fäden nach der Bodylift OP entfernt?

Je nach Heilung können die Fäden bereits nach 2 Wochen wieder entfernt werden. Erfolgt die Heilung nicht wie gewünscht, kann sich der Zeitpunkt des Fäden Ziehens um einige Zeit verzögern.

Wann darf man nach der Bodylift Operation wieder duschen?

Duschen ist bereits ab dem dritten Tag nach der Operation wieder möglich. Für die Dusche dürfen Sie Ihren Body oder Kompressionsgürtel ablegen, allerdings sollten Sie die Duschzeit nicht in die Länge ziehen.

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